02 Mai 2015 ~ 0 Comments

Mai-Trilogie

Teil 1
Brüder zur Sonne zur Freiheit
Fühle mich wie Dancing In The Dark
Nothing but tired
Wer zündet mein Feuer an?

Kecker Schelm auf zwölf Uhr
Nichts ist zu spät für mich
Es fehlt bloß das Feuer nur
Ein bisschen Brand und Licht

Kann Feuer auch ein Vorgang sein
Dann lass ihn in die Kneipe rein
Und sein unfassbares Lächeln
Soll hier und da mit Flamme köcheln

 

Teil 2
Der Mai grüßt mit Leichtigkeit
Bietet Geleit für eine neue Zeit.

 

Der Dichter kann lesen und schreiben
Lässt Wörter aneinander reiben
Sucht nach versteckten Sinn im Wort
Und gibt ihm mittels Lettern einen Ort

Was kann A und B bedeuten,
Was passiert, wenn Vers und Reim sich häuten,
Entschleunige die Zeile und lass sie laufen
Kunst ist manchmal bloß ein großer Haufen

Langer Rede kurzer Sinn

Denn eigentlich führt das Ganze hierhin:

Der Dichter untersucht Begriffe
Formt Bausteine zu einer Chiffre
Wie dieser hier:

Teil 3
Mont Blanc die Zugspitze
Sommersonne die Winterhitze
Wetterleuchten manch Gedankenblitze
Ostfriesentee all’ Ostfriesenwitze.

Willy Brandt über Helmut Kohl
Kasten Bier über Aperol
Himalaya über ganz Tirol
Leibes über Volkes Wohl.

Auch wenn manches immer nagt
Wichtig ist, was überragt
Size doesn’t always matter
I know something that sounds better

Ein ganzer Abend mit Zugabe
Das kleine Lächeln unter Augenleuchten
Der Tresen der unvergessen wird
Überragend.

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