06 August 2012 ~ 0 Comments

Mission Statement – Teil 5

Neulich saß ich im Auto mit einer Bekannten, die irgendwann ihr Schweigen brach und mich fragte: “Warum eigentlich Rod Stewart?” Im Autoradio lief gerade der Rock-Veteran und ich stellte die Lautsprecher deutlich lauter. Ich antwortete mit einer Frage: “Magst du Rolf Zuckowski?” Sie schaute mich staunend an und meinte: “Nein. Habe ich zuhause auch nie gehört.” Ich wusste, dass bei ihr in der Kindheit viel Westernhagen und englischsprachige Rockmusik gehört wurde. “Siehst du”, sagte ich, “ich habe genauso wie du zuhause so ein Zeug nicht gehört, sondern bin mit allerhand aus dem Bereich Pop- und Rockmusik versorgt worden.” Und ein großer Teil war eben Rod Stewart.

Wenn Rod Stewart, Gerhard Schröder und Lothar Matthäus etwas gemein haben, dann der Umstand, dass sie ihren Karrierehöhepunkt längst hinter sich haben, damals zu den Besten ihrer Zunft gehörten und heute die eine oder andere Pfütze treten. Für die heutige Jugend ist Rod Stewart ein alter Mann, der viele Falten sowie eine sehr junge Ehefrau hat und – wie viele alternde Stars – in Las Vegas als Konzert verkleidete Zirkusshows für ein “kleines” Taschengeld gibt. Tatsächlich: Seine berüchtigte Reibeisen-Stimme ist nicht mehr die von einst (dazu später). Wenn ich mir dann aber auf einem Festival Sportfreunde Stiller angucke, die ihrerseits nicht schlecht klingen aber wenig kraftvolle Stimmen besitzen, kann sich Rod immer noch sehen lassen. Manchmal begegne ich Leuten, die im Zug oder im Club Witze über Rod Stewart reißen. Ich frage sie dann, warum sie solche Witze nicht über Phil Collins reißen würden. Der hat es nämlich verdient.

Aber zurück zum Ursprung. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich als Kind diesen ganzen Scheiß mit den Kinderliedern zuhause nicht ertragen musste. Wenn wir in den Urlaub fuhren, drehte mein hedonistischer Vater die Lautsprecher auf volle Lautstärke und die Show ging los. Sechs Stunden Autofahrt nach Dänemark endeten regelmäßig mit einem Tinnitus, der bis zum Ende des Urlaubs andauern sollte. Und für die Verlängerung des Hörschadens sorgte ohnehin die Rückfahrt, auf der das gleiche Prinzip galt: Volle Lautstärke. Mein Vater hatte zudem die Angewohnheit, die meisten Lieder nur “anzuspielen”. Nach einer halben Minute war es dann vorbei und der nächste Song ging los. Besonders ätzend war diese Prozedur, wenn man mit ihm Anfang der Neunziger nach Hagen-Hohenlimburg zu Berlet fuhr. Da wurden dann gefühlte 50 Alben gekauft, die dann zwangsweise alle im Auto probegehört werden mussten. Das ging damals, weil wir natürlich einen Discman mit Audio-Kassetten-Adapter-Kabel besaßen und ab 1992 auch ein Kfz mit CD-Spieler. Da mein Vater sich als “Chef-Einkäufer” in Musikfragen für das damals familiengeführte Hotel-Restaurant sah, waren wir andauernd in Hohenlimburg. Glücklicherweise wurde die Musik angespielt, die ihm auch gefiel. Ansonsten säße ich heute wohl hier und würde über meine Idole Mathias Reim und Wolfgang Petry berichten.

Auf den Urlaubsfahrten wurde alles mögliche gespielt. Rod Stewarts “Out of Order” und das 1989er “Best of”-Album gehörten immer zum Repertoire. Und man konnte die Uhr danach stellen: Fünf Minuten nach der Abfahrt lief ab der Autobahn-Auffahrt “Lüdenscheid-Mitte” (die eigtl. nur “Lüdenscheid” heißt) “Baby Jane”, Rod Stewarts einzige Single-Nr.1 in Deutschland und einer der Sommerhits von 1983 (Belle and Sebastian haben mal ein ganz passables Cover dieses Songs herausgebracht). Das Schiebedach wurde aufgemacht, mein Vater gab mit seinem Calibra (ein äußerst familien- und urlaubstaugliches Auto…) Vollgas. Fahrtwind und Musik nahmen uns jegliche Möglichkeit, miteinander zu sprechen. Also hörten wir Musik. Es ging ja nichts anderes. Neben Rod liefen immer auch die “Greatest Hits” von Queen, Westernhagens “Halleluja”, als Gast-Artists reihten sich Sampler wie “Ronnys Pop Show 1, 2, 3 …” und CDs von diesen ganzen Rockgruppen der 70er und 80er Jahre ein.

In der Zeit gingen meine Eltern drei- oder viermal innerhalb kürzester Zeit zu Konzerten von Rod Stewart. “Omma”, bei der ich dann bleiben durfte, erklärte mir immer, dass sie “Musik hören” gehen würden und da seien sehr viele Menschen, weswegen ich zuhause bleiben müsste. Ich Kindskopf stellte mir das seinerzeit so vor, wie ich das bei Berlet kennen lernte: Überall stehen wildfremde Leute an Regalen rum und tragen riesige Kopfhörer und hören halt Musik. Das hätte eine riesige Plattenhalle sein müssen, wenn mehrere tausend Leute in der Art und Weise gleichzeitig Musik hören würden. Dass da ein Mann mit “Backing Band” vor 10.000 Leuten steht und einfach live in ein Mikrofon singt und der ganze Sound eine große Halle beschallt, konnte ich mir nicht vorstellen.

Auf jeden Fall gefiel mir die Musik ganz gut, die Texte verstand ich ja noch nicht. Und selbst wenn ich die Wörter verstanden hätte, wäre ich nicht auf den Sinn von “All you did is wreck my bed” oder “If you want my body and you think I’m sexy, come on, sugar, let me know” gekommen. Im Sommer 1991 bekam ich mein erstes Radio mit Kassettendeck. Damit konnte ich dann, das war wohl die Intention des Geschenks, Hörspiele zum Einschlafen hören. In Wirklichkeit brachte es mich dazu, als kleines Kind ganze Nächte am Radio zu verbringen und Musik zu hören oder die Live-Übertragung von Europapokal-Spielen. Ich musste zwar zu einer bestimmten Uhrzeit ins Bett. Meine Eltern vergaßen jedoch zu kontrollieren, was ich im Bett so trieb. Nach einer Weile lernte ich auch, wie man Musik aus dem Radio aufnehmen kann und dass man ein Mikrofon anschließen konnte, um sich selbst auf Kassette zum besten zu geben. Mit fünf Jahren begann ich, meine ersten Mix-Tapes zu erstellen. Und manchmal sang ich, begleitet von der verstimmten alten Hippie-Gitarre meiner Mutter, irgendwas einfach mit. Es war eine interessante Reise durch alle Funkwellen. Jeden Tag wartete ich darauf, irgendwann auf irgendeiner Frequenz Rod Stewart zu fangen. Wenn mir das gelang, drückte ich sofort “Play” und “Record”, damit ich das Lied mitnehmen konnte. Ja, Musik zu besorgen war damals deutlich schwieriger als heute. Manchmal sang ich mit Rod den Refrain und es wirkte verdammt textsicher, obwohl ich den Text nur den Lauten nach kannte.

Nach einer Weile waren meine beiden Kassetten vollgespielt. Da meine Mutter keine Lust hatte, immer einen Discman zum Autofahren mitzunehmen und auch mein Vater auf kürzeren Strecken lieber Musik “vom Band” hörte, befanden sich noch einige überspielte Kassetten im Wohnzimmer. Sonntagsabends kamen regelmäßig Freunde meiner Eltern zum Doppelkopf vorbei. Während die zockten, lief irgendeine Musik, die mein Vater gleichzeitig auf Kassette aufnahm. Die Ergebnisse dieser Abende standen dann also vor mir und ich nahm mir einfach immer mal wieder eine Kassette und bespielte sie mit Rod Stewart und allem möglichen, später (das muss dann schon 1993 gewesen sein, meine Erinnerung macht da Sprünge…) war regelmäßig “Every Generation Got Its Own Disease” von Fury in the Slaughterhouse dabei (und ich weiß überhaupt nicht warum). Die Radio-DJs kündigten manchmal schon an, dass der übernächste Titel von Rod Stewart sei. Das war für mich die Gelegenheit, die alte Klampfe und das Mikrofon zu holen, um dann mit Rod zu singen. Nachdem die Aufnahme-Sessions beendet waren und die Kassetten vollgespielt wurden, stellte ich sie zurück ins Regal meiner Eltern.

Eines Tages fuhren wir für mehrere Tage irgendwohin. Meine Mutter sollte den ersten Teil der Strecke fahren und steckte ihre Kassette mit Genesis- und Phil-Collins-Liedern in das Deck. Erst nach zwei Minuten kam der erste Ton heraus. Ein Radio-Moderator erzählte etwas und eine Kindsstimme (meine!) schrie wie verrückt “YEAH! YEAH! YEAH!”. Dann setzte eine Akustik-Gitarre das Intro von Rod Stewarts “Maggie May” an, kurz darauf begann Rod Stewart zu singen und ein kleines Kind ergänzte ihn. Meine Mutter schaute zu mir erbost zurück und ich grinste leicht. Meiner Erinnerung nach fand ich das gar nicht so schlecht, was ich dort auf das Band gebracht hatte. Mutter spielte ein bisschen vor und dort lief dann wieder Rod Stewart, begleitet von ihrem Sohn. Sie fragte: “Ist das auf der ganzen Kassette?” Meine Antwort ist mir heute noch geläufig: “Ja, was denkst du denn? Ist doch super, oder?” Meine Mutter sagte nichts, mein Vater auch nicht. Noch heute bin ich stolz darauf, dass ich Phil Collins (unbewusst) verhindert hatte. Nachdem dann auch noch die nächste Kassette, die meine Mutter ausprobierte, eines meiner Mix-Tapes war, meinte mein Vater: “Das geht so nicht. Wir fahren jetzt zurück und nehmen den Discman mit.” Danach wurde mir verboten, irgendwelche Kassetten aus dem Regal im Wohnzimmer zu nehmen.

Schon früh wollte ich zur Musikschule gehen und ein Instrument erlernen. Meine Eltern verbaten mir das und meinten, ich würde nach zwei Wochen kein Interesse mehr daran haben. Tatsächlich ist Musik bis heute ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens, leider kann ich nur wenig spielen. Mit der Mundharmonika wird es immer besser, aber alles andere ist mir dank der Entscheidung meiner Eltern verwehrt geblieben. Die steckten mich lieber in einen Schwimmkurs. Vielleicht war es eine subtile Retour-Kutsche, dass ich mich dort weigerte, das Schwimmen zu erlernen.

1993 sang Rod Stewart mit Bryan Adams und Sting “All for Love”, es sollte die Nr.1 mit seiner Beteiligung in den deutschen Charts gewesen sein. Plötzlich gab es überall Rod-Stewart-Poster und Aufkleber mit Sting und Bryan Adams und ich hatte solche auch. Sie klebten auf meiner Zimmertür, auf der Wäsche-Truhe und so weiter. Ich musste mein Umfeld so mit dem Lied genervt haben, dass ich nach vier Wochen hämisch erzählt bekam, dass es nicht mehr auf der Nr.1 stehen würde. Im November bekam ich zum siebten Geburtstag meinen ersten tragbaren Kassettenspieler (von Panasonic) und Rod Stewarts “Unplugged and Seated” geschenkt. Dort spielte Rod Stewarts ehemaliger “Faces”-Kollege Ron Wood mit, der seit Mitte der Siebziger mit den Rolling Stones auf Tour ging. Das war für mich der Grundstein, mich für Pop- und Rockmusik zu interessieren und zu schauen, wer mit wem gespielt hat, wer Co-Autor welches Liedes ist und so weiter.

Die Toten Hosen brachten in der Zeit irgendwann “Reich und Sexy” heraus, was bei uns auch rauf und runter lief. Wenn mein Vater die CDs kaufte, liefen sie bei uns zuerst im Auto, später für eine kurze Weile noch in der Wohnung. Nach zwei Wochen etwa kamen sie dann in die Gaststätte. Mittlerweile hatte ich auch ein Radio mit CD-Player. Wenn mir also eine CD gefiel, lief ich am Wochenende rüber in die Gaststätte, wo meine Mutter das Frühstück machte, und schaute hinter der Theke oder im Saal, welche CDs sich dort befanden. Zwei, drei Platten nahm ich immer mit (und brachte sie dann später auch wieder zurück). Ich entdeckte irgendwann, dass eine CDU, die ich meinem Vater schenkte (Vagabond Heart von Rod Stewart) zerbrochen neben dem CD-Wechsler lag. So ging man also mit meinen – hart ersparten – Geschenken um. Fortan gab es keine Geschenke mehr für meinen Vater. So viel Erziehung musste sein.

Durch die Dänemark-Urlaube kannte ich MTV schon, bevor es in das deutsche Kabelnetz gespeist wurde. Viva ging dann auch an den Start. Wenn ich ferngesehen hatte, lag mein Interesse zwar auch bei “Vampy” und “Bino”, den “Kickers”, “Marshall Bravestarr” und “Saber Rider”. Auf Viva und MTV liefen aber auch Musikvideos, die man auch nebenbei laufen lassen konnte. Wenn das Wetter nicht gut war und meine Eltern auf der Arbeit waren, ließ ich Viva oder MTV laufen. In der Zeit agierten 2Unlimited gegen Soundgarden, La Bouche gegen die Hosen, Snap gegen Seattle und irgendwo spielten die alten Veteranen a la Mick Jagger, Rod Stewart und Co. noch mit. Heute werden Euro-Dance und Grunge und Rockmusik der Neunziger in einem Laden gespielt. Das eine als “Eurotrash”, das andere als “beste Rockmusik der 80er, 90er und von heute”. Nur die alten Veteranen finden in der Jugendkultur nicht mehr statt. Coco Jumbo kills the old-fashioned Rockstar.

Egal wo ich bin: Es muss Musik laufen. Wenn ich in der Bibliothek sitze und mich mit Rechtslehre beschäftige, habe ich zwei Knöpfe im Ohr, die mir Musik bringen. Ich bin keineswegs so auf Rod Stewart und “alte Musik” fixiert, wie mir das manche unterstellen. Gute, kritische, deutsche/englische Popmusik höre ich immer. Hip Hop spätestens dank meines Kumpels Marius Machulla sowieso. Ich war zum Beispiel öfter live bei den “Beginnern” als bei Rod Stewart. Musik muss einen guten und satten Sound haben. Sie muss auch nicht harmonisch klingen, wenn es zum Sinn passt. Oft höre ich auch Elektro-Musik. Über die Musik von Imelda May muss man nicht weiter reden. Gruppen wie Deichkind und Bonaparte sind Neodadaisten und bringen neben Text und Melodie auch noch eine dritte Ebene in ihr Musikspiel, mit ihrer Bühneninszenierung eigentlich noch eine vierte. Es ist, als würde das Cabaret Voltaire – fast 100 Jahre nach dessen Begründung – Wiederauferstehung feiern. Großartig! Singer-Songwriterinnen a la Brandi Carlile und Kat Frankie spielen den tiefsten Tiefgrund. Tom Waits, Johnny Cash und ihre Nachahmer sind die besten Partner bei Regen und Whisky-Stimmung. Die zu früh gestorbenen Soul-Legenden Sam Cooke und Otis Redding sind mit ihren Texten und Melodien aktueller denn je. Und dann gibt es noch die, die offensichtlich alles können, die Selah Sues, Paul McCartneys und Nouvelle Vagues dieser Welt. Ich weiß: Eigentlich müsste man hier noch einige Namen ergänzen, aber eigentlich sind Namen Schall und Rauch. Es geht doch um das Wesentliche: Musik ist die Verdichtung von Verstand und Gefühl.

Ich kenne keine Grenzen und höre alles, was alt und neu für mich ist. Wer weiß, was ich heute hören würde oder ob ich heute überhaupt Musik hören würde, wenn ich mich in die Reihe der ganzen Rolf-Zuckowski-Kinder eingereiht hätte. Das hat gewiss mit Rod Stewart zu tun. Seine ganze Story als Entertainer, Sänger, Rockstar bringt viele Facetten, die einzelne Künstler nur einzeln besitzen. Stewart gehört gewiss eher in die Reihe der zuletzt von mir genannten Gruppe. Ohne seine großen Eigeninterpretationen (sein kommendes Solo-Album soll ja wieder mit selbst geschriebenen Songs bestückt werden) wie Maggie May oder auch The Killing Of Georgie hätte ich vielleicht nicht den Zugang so leicht zum Singer-Songwritertum geschafft. Ohne den großen und auch harten Rocksound der Faces mit ihm und Ron Wood hätte ich vielleicht auch keinen Zugang zu guter und satter Rockmusik. Hätte Rod Stewart nicht so viele Lieder alter Soul-Veteranen (teilweise auch neu und anders) interpretiert, hätte ich vielleicht gar keine Affinität zu Soul-Musik. Einen Chris Farlowe würde ihn ohne Rod Stewart nicht kennen. Jeff Beck, einen der großen Gitarristen, auch nicht. Und ohne Jeff Beck wäre ich vielleicht nicht auf Imelda May gekommen, die mit Jeff Beck schon einiges gespielt hat.

Rod Stewart ist ein Mann, der seit über 40 Jahren Rock- und Popmusikgeschichte schreibt. Der in irgendwelchen Kaschemmen aufgetreten war in den Sechzigern, die die Grünen heute verbieten wollen, weil dort geraucht wird. Er nahm seine Klampfe und spielte an Bahnhöfen, U-Bahnstationen und Straßenecken. Diente an der Harp vielen Bands. Begründete mit den Faces, die eine eigene Kneipe auf der Bühne hatten, einen Stil, den die Sex Pistols für sich als Gründungsmythos sahen. Er fuhr schnelle Autos und spielte dreckige Musik. Dann wurde er doch sehr seicht, probierte Synthesizer-Musik (Camouflage) aus und Texas-Rock (Out of Order). Manche Kritiker mögen ihm das vorwerfen. Die Stones und auch Queen waren in den Achtzigern auch auf Abwegen. Mit Vagabond Heart kam er wieder und füllte auch in der folgenden Zeit Hallen und Stadien. Dann kam der große (Stimm-)Bruch infolge einer Krebserkrankung. Rod Stewart kam wieder, schrie nicht mehr so laut wie er konnte, sondern sang gefühlsbetonter und ruhiger. Er machte aus der Not eine Tugend und spielte Soul- und Jazzstandards und ging mit seinen alten Hits auf Tournee. Wer mag ihm das verübeln?

Wer aus Rod Stewart eine Witzfigur machen möchte, macht aus den letzten vier Jahrzehnten Rockgeschichte eine Witzfigur. Wer heute großer Rockstar sein will und dabei Bionade aus dem Strohhalm schlürft, sollte sich nicht über lustig machen, sondern sich mal im Spiegel anschauen und weinen gehen.

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